Keltischer Ringwall Otzenhausen
Er wurde erbaut von den Treverern, einem in diesem Gebiet ansässigen keltischen Volkstamm, als Festung und befestigte Bergstadt in keltischer Mauertechnik.

Er wurde erbaut von den Treverern, einem in diesem Gebiet ansässigen keltischen Volkstamm, als Festung und befestigte Bergstadt in keltischer Mauertechnik.
Die Gesteinsmassen wurden durch Pfosten und Querhölzer gehalten. Die Wallanlage war von höchster Bedeutung im 1. Jahrhundert v. Chr. und ist die größte ihrer Art in Westdeutschland.
Ausmasse: 185 ha, 2210 m Wallmauer mit 230 000 m³ Steinen.
Der Hauptwall ist an der Sohle 40 m breit und hat an der NO-Seite eine Höhe von 10 m. Die Scheitelbreite beträgt 3 m.
Der sog. Hunnenring war nicht nur die Fliehburg der Kelten, sondern auch eine religiöse Kultstätte und ein Ort der Götterverehrung.
Viele Jahrhunderte lang wurden hier unter schwierigsten Bedingungen Steine aufgehäuft, um vor den Feinden sicher zu sein. Vom Ausmass des Bauaufwandes her, kann er mit den Tempeln der Maya verglichen werden.
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