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Schloss Dagstuhl

Barockschloss von 1760 am Fuß der alten Dagstuhler Burg bei Wadern – mit Kapelle samt Kreuzweg und Gruft. Heute sitzt hier das Leibniz-Zentrum für Informatik.

Schloss Dagstuhl wurde 1760 von Graf Anton von Öttingen-Soetern-Hohenbaldern erbaut – direkt am Fuß der älteren Burg Dagstuhl, deren Ruine oberhalb liegt. Nach der Französischen Revolution kam das Anwesen an Freiherr Wilhelm de Lasalle von Louisenthal; seine Familie bewohnte es bis 1959.

In der Kapelle sind ein Kreuzweg und ein Altargemälde zu sehen, beides von Octavie de Lasalle von Louisenthal, der als „Malergräfin" bekannten Tochter des Freiherrn. Auch die Gruft kann besichtigt werden.

Seit 1989 beherbergt das Schloss das Leibniz-Zentrum für Informatik, ein internationales Begegnungszentrum der Informatik – der Betrieb als Tagungshaus prägt den Zugang, das Gelände und der barocke Garten gegenüber sind aber frei zugänglich. Der Garten wurde 2001 nach Gemälden von Octavie de Lasalle wiederhergestellt.

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